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10 Tipps, wie du achtsamer und bewusster dein Leben genießen kannst

Achtsamkeit scheint eine Wunderwaffe gegen Stress zu sein. Tatsächlich kann eine regelmäßige Achtsamkeitspraxis dich dabei unterstützen, Ruhe und Entspannung zu finden. Sie unterstützt dich außerdem dabei Selbstvertrauen und Selbstakteptanz aufzubauen und kann dir sogar helfen, Selbstmitgefühl und Mitgefühl für deine Umwelt aufzubauen.


Doch achtsam zu leben, ist nicht immer einfach, wir sind es schlicht weg nicht gewöhnt.

Daher geben wir dir hier zehn wertvolle Tipps, die du ganz leicht und ohne viel Vorwissen oder Stress in deinen Alltag integrieren kannst.


Du musst nicht alles aufeinmal umsetzen. Lies dir unsere Tipps durch und entscheide, was sich gut für dich anfühlt.


Tipp 1: "Nein" sagen

Lerne "Nein" zu sagen. Zu Sachen, die dir nicht gut tun. Zu Dingen und Gegenständen, die du nicht brauchst. Zu Terminen, die du eigentlich gar nicht wahrnehmen möchtest. Am Anfang ist dies meist nicht leicht, aber du wirst merken, mit der Zeit wirst du besser darin werden und merken, es passiert auch gar nichts Schlimmes. Denke auch daran: Ein Nein zu anderen ist ein Ja zu dir. (und ja... der Satz ist etwas abgedroschen)


Tipp 2: Durchatmen

Atme mehrmals am Tag tief durch. Hört sich simpel an. Ist es auch. Wirkt aber Wunder.


Tipp 3: Drei Dinge pro Tag

Reduziere deine Do To-Liste. Manche Do-Listen sind endlos lang und kaum haben wir eine Sache abgehakt, kommte eine neue Aufgabe hinzu. Anstatt Erleichterung, dass wir etwas geschafft haben, entsteht Stress, denn die anstehenden Aufgaben scheinen kein Ende zu nehmen. Überlege dir daher jeden Tag, welche drei Aufgaben du an diesem Tag wirklich erledigen musst. Wie dringlich ist diese Aufgabe und wie wichtig ist sie? Welche Aufgabe kann verschoben werden. Erledige deine drei Aufgaben und entspanne dich danach. Falls du Sorge hast, die anderen Aufgaben zu vergessen, kannst du sie auch sammeln und dir aus dieser Liste drei Aufgaben pro Tag heraussuchen.


Tipp 4: Verbanne Multitasking aus deinem Leben

Ja, es gab einmal eine Zeit, da war man stolz darauf, wenn man von sich behaupten konnte, eine der eigenen Stärken wäre Multi-Tasking. Doch mal ehrlich, wie gut hat das jemals geklappt? Wir machen zwar vielleicht mehrere Sachen gleichzeitig, doch am Ende nichts davon mit voller Aufmerksamkeit. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir die unterschiedlichen Aufgaben genau und fehlerfrei erledigen, ist daher auch gering. Konzentriere dich daher immer auf eine Sache. Du wirkst merken, dass du dann wahrscheinlich auch eher damit fertig bist, da du nicht abgelenkt wirst.


Tipp 5: Entwickle eine Morgen-Routine (und Abend-Routine)

Die Morgen-Routine... noch so ein Hype, denkst du dir vielleicht. Doch der Hype ist nicht ungerechtfertigt und keine Sorge, du musst weder ab sofort um fünf Uhr morgens aufstehen, noch zwei Stunden einplanen, um eine Liste an Aktivitäten abzuarbeiten. Die Routine soll dich ja entspannen und nicht stressen. Doch eine gute Morgen-Routine kann dir tatsächlich dabei helfen, entspannter und fokussierter in den Tag zu starten. Wie du deine Morgen-Routine dabei gestaltest, bleibt komplett dir überlassen. Hier ein paar Anregungungen, die du einfliessen lassen könntest: Trinke ein großes Glas Wasser, mache ein paar aktivierende Dehn- oder Yoga-Übungen, Journaling, bereite deine Drei-Tage-pro-Tag-Liste vor, lese ein Kapitel in einem Buch, lege Gute-Laune-Musik auf, iss ein nahrhaftes Frühstück, meditiere... Die Möglichkeiten sind endlos. Einzige Regel: Es muss dir gut tun. Das gleiche gilt übrigens für eine Abend-Routine. Auch für abends kannst du dir überlegen, was dich dabei unterstützen würde, entspannter einzuschlafen.


Tipp 6: Iss mit Bedacht

Anstatt auf dem Weg zur Arbeit als Frühstück eine Brezel herunterzuschlingen oder dein Müsli vor dem PC zu essen oder etwa dein Abendessen zu essen, während du parallel Serien guckst, nimm dir Zeit, ganz bewusst zu essen. Setze dich dazu an einen Tisch und genieße dein Essen ganz bewusst. Spüre die unterschiedlichen Texturen und Temperaturen deiner Mahlzeit und nimm bewusst den Geschmack wahr. Lass dir dabei Zeit und kaue anständig, anstatt zu schlingen. Du wirst dein Essen viel mehr genießen können. Ein weiterer Vorteil des bewussten Essen ist es übrigens, dass du ein besseres Gefühl dafür entwickelst, wann du wirklich satt bist und du nicht dazu neigst zu viel oder zu wenig zu essen.


Tipp 7: Nutze deine Mittagspause

Wie sehen deine Mittagspausen aus? Verbringst du diese mit deinen Kollegen*Innen und sprichst über die anstehenden Projekte, oder verbringst du sogar die Pause am PC, weil es dir deine Aufgaben-Liste so diktiert? Du kannst dich auch dafür entscheiden, deine Pause so zu gestalten, dass sie dir gut tut und das tut, was Pausen erfüllen sollen: Entspannung und Reduktion von Stress. Im hektischen Arbeitsalltag ist deine Mittagspause wichtig, damit Körper, Geist und Seele auftanken können. Es gibt zwei Arten, die für eine erholsame Pause gelten:


1. Schaffe Kontraste: Mach etwas ganz anderes, als während der Arbeitszeit. Geh raus um den Block. Setz dich in den Park. Treff dich vielleicht zum Lunch, mit Bekannten, die in der Gegend arbeiten. Du kannst hier auch unterschiedliche Aktivitäten testen und schauen, was dir gut tut.


2. Sorge für Erholung und Entspannung: Die Alternative ist, dass du für Regeneration sorgst und du bewusst ausschaltest. Auch hier kann der Gang in den Park ratsam sein.

Für alle Selbstständigen unter uns gilt: Versucht Pausen in euren Arbeitsalltag einzubauen und regelmäßig den Schreibtisch zu verlassen. Vielleicht ist es nicht die klassische Mittagspause, weil ihr euren Tag anders unterteilt, aber Pausen sind nicht nur für die Regeneration und Erholung wichtig, sondern helfen uns auch dabei kreativ zu bleiben.


Tipp 8: Schalte ab (und zwar wortwörtlich)

Wir sind ständig online, wir sind immer erreichbar, ob per Handy, Whats-Apps, Mail, Facebook. Social Media und Mobile Apps können in dem Fall wirklich mehr Fluch als Segen sein. Es gibt zig Möglichkeiten, wie man uns erreichen kann und oftmals geben wir dem Druck nach, möglichst schnell zu antworten. Hinzu kommt die viele Zeit, die wir auf Social Media verbringen. Oftmals zeitgleich, während der Fernseher läuft, wir in der U-Bahn sitzen oder im Restaurant mit Freunden sitzen. Schalte dein Handy daher öfters ganz bewusst aus und lege es aus deiner Reichweite. Sei hier im Jetzt, ganz oldschool analog und lasse dich nicht ständig vom Geblinke und Gepiepe deines Handys ablenken. Dein Handy ab einer bestimmten Zeit komplett auszuschalten, könnte übrigens auch Teil deiner Abend-Routine sein. Überlege dir eine Zeit, ab wann du nicht mehr erreichbar bist. Die allermeisten Nachrichten können auch am nächsten Morgen beantwortet werden.


Tipp 9: Kaufe lokal ein und konsumiere bewusst

Vielleicht gibt es ja einen Wochenmarkt oder Bauernmarkt bei dir in der Nähe. Anstatt deinen Einkauf in einem Supermarkt zu erledigen, könntest du zumindest einen Teil deines Einkaufs auch auf dem Markt besorgen. Nimm dir dabei Zeit das Angebot wahrzunehmen.

Dasselbe gilt für den Einkauf von Büchern oder Kleidung. Sicherlich gibt es in deinem Wohnort eine kleine Bücherei oder eine Boutique.

Ein weiterer Vorteil ist hierbei, dass du lokale Anbieter unterstützt und auch dazu beitragen kannst Plastik zu vermeiden.


Tipp 10: Nimm deine Uumgebung mit allen Sinnen wahr

Wie oft nimmst du deine Umgebung mit all deinen Sinnen wahr ? Meist sind wir viel zu gestresst, um wirklich zu spüren, welche Geräuche, Gerüche oder Texturen uns umgeben. Selbst im Urlaub, wenn wir uns eigentlich entspannen wollen, sind wir nicht immer richtig bei der Sache. Anstatt die neuen Eindrücke zu genießen, knipsen wir mit unseren Handys hunderte von Fotos anstatt wirklich wahrzunehmen, was wir betrachten.

Versuche das nächste Mal, wenn du in der Natur bist (oder auch einfach in der Stadt), was du wahrnimmst. Achte auf Details. Was nimmst du wahr? Nutze dazu all deine Sinne und halte das Betrachtete nicht nur mit deinem Smartphone fest.


Wir hoffen, unsere Tipps konnten dir etwas Inspiration liefern. Jetzt bist du dran. Hast du Tipps, die für mehr Entschleunigung sorgen? Wir freuen uns, wenn du sie mit uns teilst. Gerne hier in den Kommentaren.


Autorin: Sarah


Quellen:

Dr. Patrizia Collard (2014): The little book of mindfulness

Francesc Miralles, Héctor García (2017): Finde dein ikigai

The rustic elk: 15 slow living tips to slow down und enjoy life again ( https://www.therusticelk.com/slow-living-tips/ )


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